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IQ WATER SYSTEM

Das iQ water system schafft Transparenz und Kontrolle im Wassernetz und ermöglicht so einen neuen Standard an Effizienz und Sicherheit.

Global betrachtet gehen 30 - 35% des Trinkwassers, welches vom Wasserversorger zum Endverbraucher befördert wird, verloren. Dafür verantwortlich sind unter anderem Leckagen durch undichte bzw. defekte Bestandteile des Wasserversorgungsnetzes. Häufig fehlt die Transparenz und Kontrolle im Netz, um Leitungen optimal verwalten und so effizientes Verlustmanagement betreiben zu können.

Das iQ water system adressiert die Problematiken der Versorgungsunternehmen und bietet ein ganzheitliches System für Netzoptimierung und -management. 

MÖGLICHKEITEN

MEHRWERTE FÜR VERBRAUCHER

Auf der sicheren Seite

Der Hausbesitzer kann über die App alle Verbrauchsdaten und Wasserkosten einsehen und so den eigenen Verbrauch optimieren. Zusätzlich bietet das System einen Leckageschutz. Bemerkt das System Leckagen oder Rohrbrüche, wird der Wasseranschluss direkt automatisch abgesperrt und der Hausbesitzer per App informiert, sodass größere Schäden vermieden werden. Der Hausbesitzer kann über die App aber auch eigenständig auf den Wasseranschluss zugreifen und so von überall und jeder Zeit das Ventil schließen oder öffnen. Die App dient auch gleichzeitig als Kommunikationsmittel vom Wasserversorger zum Verbraucher. So kann der Wasserversorger im Notfall wie z.B. Störungen oder Problemen in der Wasserversorgung Push-Nachrichten an die betroffenen Verbraucher senden.

 

Fließt über längere Zeit kein Wasser, wird das Ventil automatisch nach genau 72 Stunden geschlossen. Diese Urlaubsfunktion dient neben der Sicherheit auch als Versicherungsschutz, denn Wenn Haus oder Wohnung länger als drei Tage leer stehen, müssen die Bewohner gegen Kälte- und Wasserschäden vorsorgen. Andernfalls kann die Versicherung im Schadensfall die Zahlung verweigern. Diese sogenannte „72-Stunden-Regel“ steht meist in den Vertragsbedingungen der Haushalts- oder Eigenheimversicherung.

NETZOPTIMIERUNG

Transparenz und Kontrolle

Für den Wasserversorger sind Verbrauchsdaten (Wasserverbrauch, Druck, Temperatur) zu jedem Zeitpunkt abrufbar und können so für Maßnahmen der Netzoptimierung genutzt werden.

Diese Informationen werden anonymisiert und verschlüsselt an das Versorgungsunternehmen übermittelt, welches mit diesen Daten unter anderem Schlüsse zur Netzoptimierung ziehen kann. Somit können zum Beispiel Verbrauchsspitzen und Leelaufzeiten im Versorgungsnetz identifiziert werden – bisher kennen wir nur das Gesamtvolumen. Daraus lassen sich flexible Tarifmodelle ableiten und so lassen sich Verbrauchsspitzen bzw. Stagnationen verringern, das Netz ist gleichmäßig ausgelastet und es kann ein effektiveres Druckmanagement betrieben werden.

DRUCKMANAGEMENT

Energieverbrauch reduzieren

Ein effektives Druckmanagement hat zur Folge, dass Rohre weniger beansprucht werden und so weniger Rohrbrüche und Leckagen auftreten. Zudem können Stagnationen im Leitungsnetz verringert bis vermieden werden, womit Verkeimungen der Rohrinnenfläche und somit auch des Trinkwassers reduziert werden. Insgesamt sorgt dies für eine verbesserte Wasserqualität - und für den Endverbraucher bedeutet dies auch höheren Komfort. Zusätzlich hat der Versorger einen geringeren Energieverbauch. Der Energieverbrauch der Pumpen, die den Wasserdruck aufrecht erhalten, hängt größtenteils vom Druck ab. Wenn der Druck um 1 bar reduziert wird, verringert sich der Energieverbrauch um ca. 13%.